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KunstFestSpiele Herrenhausen

Atlas- Inseln der Utopie

SABRINA HÖLZER, JOSÉ MARíA SÁNCHEZ-VERDÚ, NEUE VOCALSOLISTEN, SOLISTENENSEMBLE KALEIDOSKOP

SABRINA HÖLZER studierte Musikwissenschaft, Philosophie, Germanistik und Pädagogik in Köln. Nach Regieassistenzen an verschiedenen Theatern arbeitet sie seit 1994 als Regisseurin im In- und Ausland. Für ihre Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet. 1997-2011 gehörte sie zum Leitungsteam der Zeitgenössischen Oper Berlin. Für ihre Projekte im lichtlosen Raum gründete sie das Label „Into the Dark“. Inszenierungen führten sie u.a. an die Opèra National de Lyon, das Hebbel-Theater Berlin, die Komische Oper Berlin, die Münchener Biennale und die Biennale di Venezia. Im Rahmen von Lehraufträgen und Gastprofessuren unterrichtete sie am Mozarteum Salzburg, der spanischen Universität UNED, der Technischen Universität Berlin und der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur. Sabrina Hölzer lebt und arbeitet in Berlin und Wiesenburg.
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JOSÉ MARíA SÁNCHEZ-VERDÚ, geboren 1968, studierte Komposition, Dirigieren, Musikwissenschaft und Jura in Spanien. Danach studierte er in Italien bei Franco Donatoni und in Frankfurt bei Hans Zender. Als Komponist und als Dirigent hat er mit bedeutenden Festivals und Orchestern zusammengearbeitet. Sein umfangreiches OEuvre umfasst Werke aller Gattungen. In den letzten Jahren konzentriert er sich auf
Musiktheater-Projekte und die Erprobung neuer Dramaturgien von Raum, Architektur und Licht. Er wurde mit zahlreichen Preisen geehrt, darunter der Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung und der Premio Nacional de Música (Spanien). Seit 2001 unterrichtet er Komposition an der Musikhochschule Düsseldorf. Seit 2008 ist er zudem Professor für Komposition in Saragossa (Spanien). Sánchez-Verdú lebt in Berlin und Madrid.
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Die NEUEN VOCALSOLISTEN gehören heute zu den weltweit führenden Spezial-Ensembles für zeitgenössische Vokalmusik. In gleich zwei Produktionen sind sie dieses Jahr bei den KunstFestSpielen zu Gast. Bereits 1984 gegründet, agieren sie seit 2000 als reines Kammermusik-Ensemble für Stimmen. Im Zentrum ihres Interesses steht das Erforschen neuer Klänge, Stimmtechniken und vokaler Artikulationsformen. Musiktheater und interdisziplinäre Arbeit mit Elektronik, Video, bildender Kunst und Literatur gehören ebenso zum Konzept wie Collagen von Alter und Neuer Musik. Partner sind Spezialistenensembles und Rundfunkorchester, Opernhäuser und die freie Theaterszene, elektronische Studios sowie Festivals und Konzertreihen Neuer Musik. Zahlreiche Werke werden von ihnen in Auftrag gegeben. Mit ihren Programmen touren die Neuen Vocalsolisten weltweit.
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Das SOLISTENENSEMBLE KALEIDOSKOP, gegründet 2006, tritt in Orchester- wie kammermusikalischer Formation auf. Es setzt sich zur Aufgabe, Möglichkeiten musikalischer Aufführung jenseits der traditionellen Konzertform zu erforschen. Zeitgenössische Stücke rücken ins Spannungsfeld früherer Epochen und anderer Kunstformen. Das Ensemble entwickelt eigene szenische Konzepte, Musiktheater oder Musikinstallationen, es ist mit ihnen zu Gast bei vielen renommierten Festivals, Konzert- und Theaterhäusern. Seit 2008 ist Kaleidoskop „Ensemble in Residence“ am Radialsystem V in Berlin. Nach den Projekten „Orfeo – Love Will Tear Us Apart“ (2010), „Semele Walk“ (2011) und „Geometrie der Liebe“ (2012) ist Kaleidoskop zum
vierten Mal zu Gast bei den KunstFestSpielen.
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