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Eröffnung

WOLF D. PRIX, COOP HIMMELBLAU

COOP HIMMELB(L)AU, 1968 von Wolf D. Prix, Helmut Swiczinsky und Michael Holzer in Wien gegründet, zählt mit seinen visionären stadtplanerischen
Entwürfen zu den bedeutendsten Architekturbüros des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Es arbeitet im Bereich von Architektur, Stadtplanung, Design und Kunst. COOP HIMMELB(L)AU beschäftigt heute 150 Mitarbeiter aus 19 Nationen und besitzt Projektbüros in Wien, Los Angeles, Frankfurt am Main und Paris. Seit 2006 wird es allein geleitet von Wolf D. Prix als Design Principal/CEO. Arbeiten der Gruppe waren 1988 in der Ausstellung Deconstructivist Architecture im Museum of Modern Art zu sehen. Weltweit angesehene Institutionen wie die Getty Foundation in Los Angeles, das Österreichische Museum für angewandte Kunst (MAK) in Wien und das Centre Pompidou zeigen Werke von Coop Himmelb(l)au in ihren Dauerausstellungen.
Seit 1996 ist Coop Himmelb(l)au regelmäßig auf der Internationalen Architektur Biennale in Venedig vertreten, es hat dort unter anderem Projekte wie das Lyoner Musée des Confluences und das Opera House Guangzhou und seinen Entwurf für das neue World Trade Center präsentiert.
Wolf D. Prix 1942 in Wien geboren, ist einer der Gründer, Design Principal und CEO von COOP HIMMELB(L)AU. Er studierte Architektur an der Technischen Universität Wien, an der Architectural Association in London und am Southern California Institute of Architecture (SCI-Arc) in Los Angeles.
Von seinen zahlreichen internationalen Lehrtätigkeiten war seine Amtszeit an der Universität für angewandte Kunst Wien die prägendste: von 1993 bis 2011 war er Professor für Architektur (Studio Prix), und trat von seinem Amt als Vize-Rektor des Instituts für Architektur 2012 zurück. Als Gastprofessor lehrte er 1984 bei der Architectural Association in London und 1990 an der Harvard University in Cambridge, Massachusetts. Von 1985 bis 1995 war Wolf D. Prix als Assistenz-Professor an der SCI-Arc in Los Angeles tätig. Seit 1998 ist er Fakultätsmitglied der Columbia University in New York. An der University of California, Los Angeles (UCLA) übernahm er 1999 den Harvey S. Perloff-Lehrstuhl und 2001 eine Gastprofessur. Ebenfalls 2001 verlieh ihm die Universidad de Palermo in Buenos Aires, Argentinien, die Ehrendoktorwürde. 2002 wurde Wolf D. Prix Offizier (Officier del’ ordre des arts et des lettres) und bekam außerdem das goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Stadt Wien verliehen. 2004 erhielt er den Annie Spink Award for Excellence in Architectural Education für sein Engagement in Bildung und Lehre. Wolf D. Prix wurde zudem 2008 mit dem Preis: „Jencks Award: Visions Built“ für seinen besonderen Beitrag zur Architektur in Theorie und Praxis ausgezeichnet. Im Mai 2009 verlieh ihm der Bundespräsident Dr. Heinz Fischer das Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst als Anerkennung für seine hochstehenden schöpferischen Leistungen. Im Jahre 2011 bekam er die Ehrenbürgerschaft von der Stadt Busan in Südkorea zuerkannt. Von 1995 bis 1997 war Wolf D. Prix Mitglied des Architekturbeirates im österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung. Er ist Mitglied des Österreichischen Kunstsenats, der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste sowie des Beirats für Baukultur. Des Weiteren gehört er der Architektenkammer Österreich an sowie dem Bund Deutscher Architekten (BDA), der Architektenkammer Santa Clara in Kuba, dem Royal Institute of British Architects (RIBA), dem American Institute of Architecture (AIA), der Kammer der Architekten der Île de France (Paris), Frankreich und der Kammer der Architekten, Raumplaner, Landschaftsarchitekten und Denkmalschützer der Provinz Trentino (Trento), Italien. 2006 war er Kommissär für den österreichischen Pavillon der 10. Architektur Biennale in Venedig. Die Arbeiten von Wolf D. Prix wurden in zahlreichen Büchern publiziert. Seine Architekturentwürfe werden in vielen Museen und Sammlungen weltweit ausgestellt.
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