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REBECCA SAUNDERS, OLIVER SCHNELLER, ENSEMBLE MOSAIK

REBECCA SAUNDERS, geboren 1967 in London, studierte Komposition bei Nigel Osborne und Wolfgang Rihm. Der Umgang mit Farbe, Imagination und Bewegung spielt eine große Rolle in ihrem Schaffen. Sie erhielt zahlreiche Kompositionspreise und Stipendien und ist mit ihrer Musik regelmäßig Gast der wichtigen Festivals für zeitgenössische Musik in Europa und den USA. 2009 wurde sie zum Mitglied der Berliner Akademie der Künste gewählt. 2009/10 war sie „Capell-Compositeur“ der Staatskapelle Dresden. Sie war Dozentin bei den Darmstädter Ferienkursen und bei der Impuls Academy in Graz. Seit 2012 ist sie Professorin für Komposition in Hannover.
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OLIVER SCHNELLER studierte in den USA bei Lee Hyla und Tristan Murail. Ein Schwerpunkt seiner kompositorischen Arbeit liegt auf der Erkundung des Verhältnisses von Instrumentalklang und architektonischem Raum, seit 2004 verständigt er sich in seiner Arbeit mit bildenden Künstlern und Architekten. Aufführungen seiner Werke finden sich auf den wichtigsten Festivals für zeitgenössische Musik. Er erhielt für sie zahlreiche Auszeichnungen. Ende der neunziger Jahre leitete er das Electronic Music Studio an der City University of New York. Von 2002-04 war er „Compositeur en Recherche“ am Pariser IRCAM. Er unterrichtete in Stuttgart, Berlin und an der Columbia University in New York. Seit 2012 ist er Professor für Komposition in Hannover.
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Das ENSEMBLE MOSAIK wurde 1997 auf Initiative junger Berliner Instrumentalisten und Komponisten gegründet, es ist heute eines der renommiertesten Ensembles für zeitgenössische Musik in Deutschland. Sein Interesse gilt der Erforschung und Weiterentwicklung der Vielfalt ästhetischer Konzepte und Erscheinungsformen in der heutigen Musik. Ein Schwerpunkt der Arbeit ist die Auseinandersetzung mit digitalen Medien in Komposition und Klangerzeugung, ein anderer die Erforschung neuer Ansätze in der Aufführungspraxis, beispielsweise durch die Einbindung szenischer und visueller Elemente. Über 150 Uraufführungen gehören bislang zum Repertoire.
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