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MNOZIL BRASS, PHILIPPE ARLAUD

Gleichzeitig mit Wagners 200. Geburtstag jährt sich 2013 der 20. Geburtstag von MNOZIL BRASS. Das Gasthaus Mnozil steht im 1. Wiener Bezirk. Hier fanden sich im Jahre 1992 sieben junge Blechbläser zu regelmäßigen Musikantenstammtischen bei Josef Mnozil zusammen. Aus klassischer Volksmusik wurde bald angewandte Blechmusik, grundsätzlich ohne Noten gespielt, geeignet für alle Lebenslagen: typische Blasmusik, Schlager, Jazz und Popmusik, Oper und Operette. Ohne Furcht, Tadel und Vorbehalte, dafür mit sehr viel Wiener Schmäh und großer Raffinesse. Mnozil Brass spielen mittlerweile ca. 130 Konzerte im Jahr weltweit: quer durch ganz Europa ebenso wie in Israel, Russland, China, Taiwan, Japan, Kanada, Amerika und Australien. Sie füllen Häuser wie das Burgtheater in Wien, das KKL in Luzern, die Royal Albert Hall in London, das Tschaikowsky Konservatorium in Moskau, die Jahrhunderthalle in Bochum, die Opernhäuser von München, Stuttgart, Wiesbaden und Leipzig, das Thalia Theater in Hamburg, das Düsseldorfer Schauspielhaus und das Berliner Ensemble. Seit 2000 kam fast jährlich eine neue Produktion auf die Bühne: „Zimt“ (2000), „Smoke“ (2001), „Ragazzi“ (2002), „Seven“ (2004), „Das Gelbe vom Ei“ (2007), „Magic Moments“ (2009), „Mnozil spielt Mnozil“ (2010); dazu drei sehr erfolgreiche Theaterarbeiten: „Das trojanische Boot“ (UA RuhrTriennale 2005), „Irmingard“ (UA Salzburger Festspiele 2008), „Blofeld“ (UA Ludwigsburger
Schlossfestspiele). 2001 wurden Mnozil Brass für den Amadeus Austrian Music Award nominiert, 2006 erhielten sie den renommiertesten Kleinkunstpreis im deutschen Sprachraum, den „Salzburger Stier“.
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PHILIPPE ARLAUD schloss ein Studium der Kunstgeschichte und eine künstlerische Ausbildung an der École Supérieure d’Art Dramatique du Théâtre national de Strasbourg ab. Für seine Regiearbeiten im Bereich Oper und Schauspiel schafft er sowohl die Bühnenbilder als auch das Lichtdesign. Charakteristisch für seine Inszenierungen ist eine Schauspielführung, welche die Anforderungen von Gesang und Sprech-Theater miteinander vereint. Seit 1982 arbeitet er mit Erfolg als Regisseur, Schöpfer von Projekten, Bühnenbildner und Licht-Designer an zahlreichen renommierten Theatern und Opernhäusern in Europa, Asien und den USA. Er wurde zwei Mal mit der höchsten Künstlerehrung Österreichs, der Josef-Kainz-Medaille der Stadt Wien ausgezeichnet. Seit März 2007 ist Philippe Arlaud künstlerischer Leiter des Musikfestivals in Feldkirch (Österreich).
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