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KunstFestspiele Herrenhausen

When the Mountain

HEINER GOEBBELS, 1952 geboren, lebt seit 1972 in Frankfurt am Main. Als Komponist arbeitet er mit den wichtigsten Dirigenten, Ensembles und Orchestern. Seit Beginn der 90er Jahre komponiert und inszeniert er eigene, weltweit gefeierte Musiktheaterstücke. Die meisten dieser Musiktheaterstücke werden vom Théâtre Vidy in Lausanne produziert und zu den wichtigsten internationalen Theater- und Musikfestivals
in Europa, den USA, Südamerika, Australien und Asien eingeladen. Heiner Goebbels wurde mit vielen internationalen Schallplatten-, Hörspiel-, Theater- und Musikpreisen ausgezeichnet. Er ist Composer in Residence beim Lucerne Festival und bei den Bochumer Symphonikern und Artist in Residence an der Cornell University, Ithaca, USA (2010). Goebbels ist Mitglied mehrerer Akademien der Künste sowie Honorable Fellow am Dartington College of Arts und an der Central School of Speech and Drama in London, Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin (2007/08). Er ist Professor am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen und seit 2006 Präsident der Hessischen Theaterakademie. Seit 2012 ist er Künstlerischer Leiter der Ruhrtriennale. Im selben Jahr erhielt er den International Ibsen Award, einen der weltweit wichtigsten Theaterpreise.
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KARMINA ŠILEC, Künstlerische Leiterin und Dirigentin von Carmina Slovenica, hat Frische und Originalität in die Welt der Vokalmusik gebracht sowie neue Räume der Expressivität, Überzeugung, Intensität der Erlebnisse und Kommunikation in dieses Genre eröffnet. Mit ihrem Projekt „Choregie - vocal theatre“ und seinen innovativen Interventionen hat sie den künstlerischen Raum erweitert und Impulse in Richtung komplexer Multimedia-Events gesetzt – Produktionen, die auf vielen internationalen Festivals sowie in zahlreichen EBU- und Eurovisions-Sendungen zu erleben waren. Für ihre Projekte hat Karmina Šilec bisher über 20 internationale Auszeichnungen erhalten, u.a. den internationalen Robert Edler Preis für Chormusik, die Auszeichnung der Presˇeren-Stiftung für ihr Projekt „Vampirabile“, und zuletzt die Auszeichnung des ITI – International Theatre Institute „Music Theatre Now“ in der Kategorie „Musik jenseits von Oper“. Sie ist außerdem als künstlerische Beraterin für Chormusik tätig, hält Vorträge für Dirigenten und ist regelmäßig als Gastdirigentin sowie Jurymitglied bei vielen Festivals und Wettbewerben zu erleben. Ihre Vorträge sind in vielen Universitäten weltweit zu hören.
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KLAUS GRÜNBERG studierte Bühnenbild bei Erich Wonder und arbeitet seither als Bühnenbildner und Lichtdesigner an Theatern und Opernhäusern in Europa, Kuwait und Argentinien. Er war Partner von Regisseuren wie Sebastian Baumgarten, André Wilms, Thilo Reinhardt, Christof Nel und Barrie Kosky. Regelmäßig arbeitet er mit Heiner Goebbels, so bislang u.a. bei „Max Black“ (1998), „Hashirigaki“ (2000), „Landschaft mit entfernten Verwandten“ (2002), „Eraritjaritjaka“ (2004), „Stifters Dinge“ (2007), „I went to the house but did not enter“ (2008). 1999 eröffnete Grünberg in Hamburg das MOMOLMA (museum of more or less modern art). Für Bühne und Licht zur Oper „Rusalka“ an der Komischen Oper Berlin (mit Barrie Kosky) wurde er 2011
für den FAUST Theaterpreis nominiert.
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FLORENCE VON GERKAN, 1960 in Hamburg geboren, studierte Kostümbild in Berlin. Als Kostümbildnerin für Theater, Oper und Ballett arbeitet sie an großen Häusern weltweit, so u.a. am Opernhaus Zürich, dem Staatstheater Stuttgart, der Mailänder Scala, dem Royal Opera House Covent Garden in London, der Wiener Staatsoper und an der Metropolitan Opera New York. Neben vielen anderen arbeitete sie mit den Regisseuren Jürgen Flimm, Wilfried Minks, Erich Wonder, Andrea Breth, Cesare Lievi, Peter Mussbach, Tatjana Gürbaca, Grischa Asagaroff. Langjährige Zusammenarbeit verbindet sie mit Heiner Goebbels, an dessen Produktionen „Hashirigaki“ (2000), „Landschaft mit entfernten Verwandten“ (2002), „Eraritjaritjaka“ (2004) und „I went
to the house but did not enter“ (2008) sie als Kostümbildnerin beteiligt war. Seit 2003 leitet sie als Professorin den Studiengang Kostümbild an der Universität der Künste Berlin.

FLORIAN BILBAO, geboren 1979 in Libourne, Frankreich, erhielt seine Tanzausbildung in Montpellier und Angers. Seine Stücke (in Zusammenarbeit mit dem Schauspieler Jörg Schiebe oder mit dem Maler Sylvain Brugier) werden bei den Tanztagen Berlin, aber auch in Leipzig, Freiburg, Heidelberg und Halle gezeigt. Mit Livia Patrizi hat Bilbao die Jugendcompany des Berliner Schulprojekts TanzZeit gegründet und das Stück „Brief an LF“ für diese Company choreografiert (Koproduktion Radialsystem, théatre massalia Marseille und dance4 Nottingham).
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